Menschen landen auf dem Mond

Über den Fortschritt

Fortschritt ist ein Ergebnis fortwährender Kognitionsprozesse. Generationen von Menschen geben sich dabei den Staffelstab von Wissen permanent gegenseitig an die Hand. Uns allen ist weitestgehend klar, dass wir nicht in vollem Wissen sein können. Wir bewegen uns durch die Zeit und den Raum in Neugier. Wir wollen erfahren und erkunden, weshalb wir wissen wollen. Und geben Informationen darüber von einer zur nächsten Generation weiter.

Unser Wissen und unsere Erkenntnis sind dabei nur Bruchstücke einer Gesamtentität über die wir nur wenig wissen, und über die wir nur wenig erfahren können. Oft ist es dabei auch wenig wichtig aus welcher Stadt heraus wir diese Zukunft sehen oder erkunden. Ob es Moskau ist oder Washington, ob Beijing oder Nairobi – Wissen bewegt sich durch uns durch und um uns. Temporäre Konflikte spielen im Gesamtverlauf der von Menschen wahrgenommenen Zeit oft nur eine sehr untergeordnete Rolle.

Menschen sind Medien von Entwicklung. Wir tragen Geschichte weiter und ermöglichen Zukunft durch unser vorübergehendes Sein. Unsere Gehirne entwickeln dabei neue Technologien und Prozesse, was wir oft als “Fortschritt” betiteln. Dabei ist der Fortschritt schon wesentlicher Bestandteil unserer zwischenzeitlichen Existenz an sich – allein aufgrund unserer eigenen Identität und der daran anschließenden Generationenfolge, die es ermöglicht, Strukturen und Informationen in einem Zeitraum von kürzestens 25 Jahren immer wieder neu zu denken, zu entwickeln und zu entfalten.