Saurierskelett spricht un dkommuniziert mit aktueller Technologie

Über die Bewegung von zukünftigen und bestehenden Machtprozessen

In jeder Zeit in der über Zukunft gesprochen wird (also immer), bilden sich unterschiedliche Abbilder von Zukunft. Besonders einflussreiche Gruppen, die in einer Gegenwart sehr bestimmend für Abbildungsprozesse sind, wähnen sich dann immerfort in einer Superzukunft, in der genau ihre Idee von Zukunft für alle Zeiten relevant und wichtig sein wird. Dabei vergessen diese Gruppen, dass Hirnprozesse nicht einen Endzustand von Zukunft im Blick haben, sondern einer Entwicklung unterliegen, die viel weiter gehen wird, als das, was aktuell möglich und denkbar ist.

Es ist spannend zu sehen, dass die Unterdrückung anderer und paralleler Denkprozesse in diesem Zusammenhang fast immer eine entscheidende Rolle spielt. So als ob dominierende gesellschaftliche Prozesse – ob von Mehrheiten oder Minderheiten ausgehend – algorithmisch immer wieder einer Bewährungsprobe ausgesetzt werden. Mit dem immer gleichen Ergebnis: Je dichter sich ein jeweiliges Prinzip der weiteren Zukunftsdominanz sicher wähnt, sich also der Kommunikation mit anderen Versionen von Zukunft verschließt, desto schneller wird es aufgelöst.